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Der Cavalier im Hundesport

 
Was tut man mit seinem kleinen Spaniel, wenn man ihm mehr als nur eine gute Erziehung, Spiel und Spaziergänge gönnen möchte?
 
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Laut Standard ist der Cavalier fröhlich, sportlich, furchtlos und ohne Nervosität. Er hat, dank seiner Vergangenheit als „Jagdspaniel“ viele von seinen physischen und psychischen Trümpfen behalten: die Freude zu lernen und zu gefallen, die Ausgeglichenheit, die sehr gut entwickelte Nase, die Freude am Stöbern, sogar im Dickicht, und am Apportieren, um nur einige zu nennen. Die Tatsache, dass der Cavalier seit Jahrhunderten immer nah bei „seinen“ Menschen lebte, hat seinen Hang zur Geselligkeit und seine Empfindsamkeit geprägt.

Aus diesen Gründen kann man eine ganze Reihe verschiedener sportlicher Aktivitäten mit dem kleinen Gefährten ins Auge fassen, vorausgesetzt, man überwacht die physische Kondition (keine Kilos zuviel !) und man erzieht ihn mit Freundlichkeit, vielen Komplimenten, Streicheleinheiten, Leckereien und Spiel. Eine Ausbildung oder Belehrung in hartem Stil würde ihn hemmen, seine Begeisterung und sein Vertrauen zerstören.

Seit längerer Zeit hat sich der Cavalier in England und in den USA als vorzüglicher Hund für Obedience (Gehorsamsprüfung) bewiesen. Jetzt, da sich diese Disziplin auch bei uns etabliert, hoffen wir, dass sich die Rasse auch hier bestätigen wird.
 
In Agility sind die Cavaliers seit jeher gut vertreten und erklimmen oft das Podest! Der Cavalier arbeitet sehr gewissenhaft und regelmässig. Einige sind auch sehr schnell. Die Rasse war an allen Europa- und Weltmeisterschaften vertreten. 1997 haben "Nibs" mit A. Faucillon , 1998 "Xendrille" mit J. Zwahlen und 2000 "Sesto" mit B.Schneeberger der Nationalmannschaft angehört.

Die Begleithundeprüfung beinhaltet die Nasenarbeit (Fährte und Revier), Unterordnung und Führigkeit. Der Cavalier eignet sich dafür sehr gut.

Auch die Fährtenarbeit ist wie für den Cavalier geschaffen. In den USA gibt es mehrere illustre „tracking dogs“ dieser Rasse.

Wie schon gesagt, hat der Cavalier eine sehr gute Nase.Einer hat sogar an Lawinenhundeprüfungen teilgenommen. In Frankreich gibt es Cavaliers, die als Trüffelsuchhunde arbeiten.
Die Cavaliers wären sicher auch als Sanitätshunde geeignet und mit besonders selbstsicheren Hunden könnte sogar eine Ausbildung als Katastrophenhund anvisiert werden.

Wie bei allen Rassen gibt es natürlich auch beim Cavalier die unterschiedlichsten Temperamente : Aktive, Unermüdliche, Arbeitsfreudige und solche, die sich nicht unbedingt nach sportlichen Bestleistungen sehnen. Herr und Hund können sehr gut leben ohne diese Ambitionen und das ist gut so. Wenn Sie aber Lust haben, mehr mit Ihrem Gefährten zu unternehmen, so scheuen Sie sich nicht und haben Sie vor allem keine Minderwertigkeitskomplexe. Cavaliers haben oft verborgene Talente und können für Ueberraschungen sorgen!
 
 
 

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